Kilimandscharo in Wolken

06.01.2016 10:56 | News

Von den Usambara Bergen ist es nur eine Tagesetappe bis zum Fuße des Kilimandscharo. Eine Besteigung haben wir nicht geplant. Ich hatte schon früher auf dem Gipfel gestanden. Aber wir fahren hoch zum Dörfchen Marangu, das für viele noch immer Ausgangsbasis für die (rund 1500 US-Dollar teure) Besteigung des Berges ist.

Nach der Hitze Malawis sind wir hier in das Ende der "kleinen Regenzeit" gekommen. Was leider auch bedeutet, dass wir den Kilimandscharo nur von Wolken umhüllt ahnen können. Aber an seinem Fuß ist es herrlich saftig grün, eine Augenweide nach der Dürre der letzten Monate.


<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >

Wir finden einen guten Campingplatz beim Coffee Tree Camp ein paar Kilometer unterhalb des Eingangs des Kilimandscharo Nationalparks.

Die Tafel mit den Eintrittspreisen für tansanische Nationalparks ernüchtert uns wieder mal: Da Thunder ein maximales zulässiges Gesamtgewicht von 7, 5 t hat, liegt der Tagessatz allein fürs Auto bei 300 US-Dollar. Mit Eintrittspreisen für zwei Personen und Camping kommt man locker auf 550 US-Dollar täglich! Irrsinn!

Weiterfahrt:

Die Bilder am Straßenrand werden bunter. Viele Massai mit der typischen Bekleidung, bei der Rot überwiegt, am Straßenrand und auf Weiden hinter Kühen. Während wir sie noch vor 40 Jahren Speere tragen sahen, sind es stattdessen heute lange Stöcke.

Arusha ist unser Etappenziel. Bei DHL wird uns der Briefumschlag mit den Pässen und Visa für Äthiopien und Sudan ausgehändigt. Dankbares Aufatmen unsererseits!!!

Der nächste post folgt in circa drei Tagen …

 

< Text & Copyright Dieter Kreutzkamp >

 

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