Lagebericht: Der Weg ist das Ziel... aber welcher?!

21.11.2013 12:02 | News

Eigentlich wollten wir von Namibia auf der westafrikanischen Route nach Deutschland fahren, um
uns von dort mit einem RoRo-Schiff von Grimaldi nach Argentinien verschiffen zu lassen.
Doch die „westafrikanische Nuss“ konnten auch wir nicht knacken...
 Visa für Angola sind in Windhoek nicht zu erhalten. „Ausstellung ausschließlich in Deutschland“,
heißt es. Versuche dort scheitern an der Forderung, eine Einladung aus Angola nachzuweisen. Auch
die Botschaft von Nigeria wollte uns wegen „zu hoher Risiken für Individualreisende“ keine Visa
erteilen.
Natürlich wissen wir nach drei kompletten Afrikadurchquerungen, dass es hier immer irgendwo ein
Schlupfloch, ein Durchkommen, gibt. Aber das zehrt an den Nerven…  
Also holten wir „Plan B“ hervor… Danach käme die Route zurück bis in den Sudan in Frage und von
dort (Port Sudan) mit dem Schiff übers Rote Meer nach Jeddah in Saudi Arabien. Das Transitvisum für
Saudi- Arabien sollte nach Aussage mehrerer Traveller zu bekommen sein. Nach einem Abstecher in
den Oman (ein lange gehegter Traum) könnte es danach über den Iran nach Deutschland gehen.  
Allerdings arbeiten wir zeitgleich auch an „Plan C“, und der sieht so aus: Thunder in Südafrika auf ein
Containerschiff verfrachten und ihn nach Argentinien schicken. Und wir fliegen ihm hinterher…
Ergo: Alles ist derzeit offen. Wir sind selbst gespannt, wie es weitergeht…

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