Mit dem Kanu zwischen Bibern und Elchen

14.10.2014 09:17 | News

North Fork heißt der Oberlauf des Kuskokwim, ein Fluss, der sich in unzähligen Windungen gemächlich durch Zentral-Alaska schlängelt.

Die schweren Regenfälle der letzten Wochen haben auch ihn verändert; seine Sandbänke sind unter dem Hochwasser verschwunden. Unerfreulich für uns… die Campsuche abends und nachts wird äußerst kompliziert, denn ausgewaschene und abgebrochene Uferbänke machen zumeist ein Anlanden unmöglich.

 


<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >
 

Und es regnet weiterhin!

Offensichtlich macht das den Bibern, von denen wir täglich – oft sogar unmittelbar vor dem Boot –  mehr als 20 Tiere sehen, nichts aus. Augenscheinlich auch nicht den Elchen, von denen wir während der Anfangstage pro Tag bis zu zwei Dutzend belauschen; meist Muttertiere mit ihren Jungen.

 


<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >
 
 

Der Oberlauf des Kuskokwim ist ein Fluss ohne Menschen. Erst später, nach Passieren der Siedlung McGrath, werden wir auf vereinzelte Hütten und Menschen treffen.

Dies ist Wildnis pur! Ich liebe das – doch im Notfall ist man völlig auf sich allein gestellt!

Rund anderthalb Wochen nachdem wir das Kanu zu Wasser gelassen haben, erreichen wir mit heiler Haut die Siedlung McGrath.

 


<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >
 
 

Die ersten gut 500 km der insgesamt fast 1600 km langen Paddelstrecke liegen hinter mir.

 

<  Text & Copyright Dieter Kreutzkamp >

Kommentare

karin, 27.07.2015 12:32

Hey, ihr beiden! Wo seid ihr bloß abgeblieben? Ich schau immer wieder nach und finde nichts Neues. Habt ihr die Reise abgebrochen oder kann man euren Blog jetzt woanders lesen? Ihr hattet doch noch so viel vor... Alles Liebe, ich hoffe, bei euch ist alles O.K. Karin

Berni, 30.11.2014 14:15

Mensch Dieter, da fängts in mir richtig zu kribbeln an wenn ich deinen Blog lese. So eine Paddeltour wäre schon noch ein Traum für mich....

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