Nächstes Etappenziel: Jungle Junction in Nairobi

22.01.2016 09:24 | News

Um zu den Stränden südlich von Mombasa zu gelangen, mussten wir per Fähre einen Meeresarm überqueren. Der Hammer dabei: zweieinhalb Stunden Wartezeit. Allerdings nur, weil mindestens 50 % der wartenden Taxis, hoffnungslos überladenen Minibussen und privaten Pkw sich von allen Seiten vor uns rein drängten…

Jetzt, bei der Ausfahrt, ist Sonntag. Und der Verkehr ist in jeder Hinsicht nervenschonend. Dennoch, auch am Sonntag wird klar, dass Kenia – insbesondere Städte wie Mombasa und Nairobi – der Wirtschaftsmotor Ostafrikas ist. Eine der stärksten und produktivsten Volkswirtschaften in Afrika überhaupt. Während z. B. zwischen Namibia und Tansania die meisten Lebensmittel in Supermärkten Importe sind, sind hier fast alle Waren im Lande selbst hergestellt. Aber für weitere tief schürfende Betrachtungen bleibt uns keine Zeit: rein in den irren Verkehr in Richtung Nairobi…!

Beeindruckend bei der Fahrt ist die neben der Straße im Entstehen begriffene neue Eisenbahnlinie von Mombasa in Richtung Nairobi und darüber hinaus. Wie so vieles in Afrika wird sie von den Chinesen gebaut!

Unser Ziel ist Jungle Junction, der Campingplatz und Treffpunkt für Globetrotter von Chris Handschuh in Nairobi (im Stadtteil Karen, benannt nach Karen Blixen / Autorin von “Jenseits von Afrika“, die hier einst ihre Farm hatte).

 


<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >
 

Wir treffen hier drei unternehmungslustige Motorradfahrer; einer aus Illinois, einer aus New York State, und dann ist da noch Conner aus Kanada. Mit sehr unterschiedlicher Motivation, aber auch sehr unterschiedlichen Motorrädern sind diese drei Biker auf dem Weg nach Nordafrika. Jungle Junction ist der Platz, um sein Motorrad warten oder reparieren zu lassen.

Der Blick aufs Navi sagt, in Jungle Junction sind wir gut 1800 m hoch. Abends ist es erstaunlich kühl. Manchmal sogar regnet es ein wenig.

"Ungewöhnlich", sagt Chris „aber dies ist ein El-Niño Jahr. Das Wetter spielt verrückt.“

Morgen wollen wir in Richtung Mount Kenya aufbrechen.

Der nächste post erfolgt in ca. drei Tagen.

<  Text & Copyright Dieter Kreutzkamp >

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