Noch mal Glück gehabt...

10.08.2015 10:30 | News

Seit unseren letzten News ist viel Wasser den Rhein respektive den Kuskokwim River runter geflossen.... die Ereignisse also kurz in Stichworten:

Wohlbehalten erreichten wir das Kuskokwim River–Delta am Beringmeer.

 

 

<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >


Das Packen all unserer Ausrüstung samt Faltboot war wieder mal eine Herausforderung. Natürlich mussten wir für die anstehenden Flüge für das Übergepäck bezahlen. Aber in Alaska nimmt man so etwas ganz locker. Schließlich verfrachten andere Leute ganze Schlittenhundeteams in Flugzeugen… (was ich übrigens nach meiner Alaskadurchquerung im Winter auf dem Iditarod-Trail auch schon gemacht habe).

Die erste Maschine brachte uns von Bethel nach Anchorage, die zweite von dort nach Fairbanks zurück zu unserem Camper. Wohlbehalten fanden wir ihn im storage place vor.

 

 

<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >

 

Nach dem großen Flussabenteuer folgte quasi Urlaub: eine Rundreise im Camper zu einigen der schönsten Ecken Alaskas. Das haben wir schon X–mal gemacht. Und immer wieder ist Alaska für uns der Traum schlechthin: für mich die Nummer eins auf dem Globus!

Um ein Haar wäre allerdings auf dem Glenn Highway einiges für uns schief gelaufen...

Es war ein regnerischer Morgen, und doch sahen wir die imposanten schneebedeckten Bergriesen der Wrangell Mountains. Plötzlich spürte ich einen Schlag am Camper.

 

 

<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >
 

Das Fahrzeug sackte zur Seite. Dann rumpelte etwas hart über den Asphalt. Wir stiegen aus und trauten unseren Augen nicht. Das rechte Hinterrad war weg!!! Die letzten 100 Meter war ich auf der Bremstrommel gerumpelt. Alle acht Schrauben an der Bremstrommel waren offenbar gleichzeitig abgeschert. Den Reifen auf der Felge fand ich 50 Meter neben der Straße in der Tundra.

 


<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >
 

Wir dankten unserem Schutzengel. Wäre das nicht auf einer verkehrsarmen glatten Straße, sondern zum Beispiel in einer engen Kurve passiert, hätte es uns Kopf und Kragen kosten können.

Irgendwie kriegten wir einen Abschleppwagen in die Wildnis. Und irgendwann ärgerten wir uns auch nicht mehr über den Batzen Dollars, den die 200 Kilometer Transport auf dem Bergungsfahrzeug gekostet hatten.

Wir waren vielmehr dem Schutzengel dankbar, der während unserer 45 Jahre Abenteuer in aller Welt zuverlässig an unserer Seite fliegt!

Der Schaden wurde in Anchorage behoben. Das Abenteuer Alaska nahm danach (vorerst) ein Ende!


 

<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >
 

Unsere Rückkehr nach Afrika stand an. Darüber mehr in den nächsten News...

<  Text & Copyright Dieter Kreutzkamp >

Kommentare

Hermann, 15.09.2015 11:52

test

Achterberg, 24.08.2015 11:39

Hallo ihr Lieben, eben mal reingeschaut und dann das. Mir ist gleich das Herz stehen geblieben, aber wir haben wohl alle einen Schutzengel, den müssen wir gut pflegen, damit er uns nicht verläßt Alles Gute weiterhin und ohne solche Sachen, die immer wieder Aufregung pur sind . Liebe Grüße Elke und Volker

karin, 11.08.2015 13:43

Hey, super, wieder von euch zu hören, freu mich schon auf Afrika-News, zumal wir gerade selber beginnen, unsere Weltreise zu planen...

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