Pavian klaut uns Äpfel – auf dem Weg nach Malawi

15.12.2015 05:42 | News

Während ich diesen post schreibe, klaut uns ein Pavian den gerade gestern in Chipata gekauften 2 kg – Beutel mit Äpfeln aus dem Auto. Simba lag nur 3 m vom Eingang entfernt…. Ich saß nur 2 m davor. Der Pavian schlich sich geräuschlos zwischen uns hindurch, fand zielsicher die Äpfel und machte erst nach erfolgreichem Beutezug hämisch Lärm…

Währenddessen käckern die kleinen Meerkatzen lautstark in den Bäumen um uns herum. Am Fluss grunzt ein Hippo.

Nach dem Abstecher an den South Luangwa River kommen wir in die Stadt Chipata zurück. Alle Autotanks werden befüllt. Damit kommen wir – bei einem mittleren Verbrauch von 17 Liter Diesel pro 100 km – gut 2000 km weit. Während bei unserem letzten Aufenthalt in Malawi offiziell keinerlei Sprit zu bekommen war (sowohl Benzin als auch Diesel), gibt es jetzt wieder welchen. Doch während Diesel pro Liter derzeit in Sambia weniger als einen US-Dollar/Liter kostet, liegt der Preis in Malawi bei knapp 1,50 US $. Klar, dass wir bei dieser Sachlage mit vollen Tanks einreisen.

 

 


<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >

 

Die Grenzabfertigung erfolgt zügig, ist sachlich und freundlich. Unsere Odyssee auf der Suche nach der malawischen Botschaft in Lusaka hätten wir uns schenken können: Visa gibt es an der Grenze. Der >Eintrittspreis< in eins der ärmsten Länder Afrikas ist happig: 75 US $ pro Person, cash auf den Tresen, gegen Quittung natürlich. Inklusive des Straßenzolls in Höhe von 51 US $ zahlen wir insgesamt 201 US $… und schlucken wieder mal bei diesen satten Preisen. Vor dreieinhalb Jahren waren die Visa noch kostenlos.

In Malawi, so sagt uns jemand, rätselt man über den erheblichen Rückgang des Individualtourismus. Klar, bei solchen Visagebühren werden viele Traveller Malawi umgehen. Zumal die „Hauptstraße“ nach Ostafrika sowieso direkt von Lusaka/Sambia in Richtung Mbeya/Tansania verläuft.

Aber wir haben uns wieder mal auf den reizvollen Malawi See gefreut. Wir liegen gut im Zeitplan, am Rand der malawischen Hauptstadt Lilongwe schlagen wir unser Nachtlager im Barefoot Camp auf.

Unser nächster post erfolgt in drei Tagen…

 

<  Text & Copyright Dieter Kreutzkamp >

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