Seit mehr als 90 000 km on the road…

15.04.2016 13:27 | News

Was kann es eigentlich nach den fantastischen Wüstenerlebnissen, den Stränden und dem Bad mit Delfinen noch an größeren Highlights geben?!

 


<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >

 

Wir finden es heraus, und zwar nach einer nochmaligen Reise in das Al Hajar Gharb-Gebirge im Norden des Oman, südwestlich von Muscat: Dass die Straßen hier extrem steil sind, wissen wir. Aber nach den Regenfällen vor einigen Wochen sind viele Pisten jetzt regelrecht weggespült. Aber dann stehen wir doch irgendwann in rund 2000 m Höhe am Rand des Grand Canyon Arabiens.

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ein Vergleich mit dem "großen Bruder", dem Grand Canyon in den USA, ist alle Mal erlaubt.
 


<  Foto & Copyright Dieter Kreutzkamp >

 

Trotz schlechter Pistenverhältnisse schaffen wir es durchs Gebirge und schauen hinauf zum gut 3000 m hohen Jabel Shamps, den höchsten Gipfel der gesamten Arabischen Halbinsel. Zugegeben, das Reisen mit einem 7,5-Tonner in diesem schroffen Gebirge mit den extrem steilen Straßen ist beschwerlich. Manchmal gestatte ich mir, von einem flinken Toyota Land Cruiser zu träumen. Doch wenn wir in 2000 m Höhe bei kaltem Wind im geräumigen Inneren unseres Thunder sitzen, bin ich sehr zufrieden mit dem, was wir haben. Und unser Thunder läuft und läuft…

Seit unserem Aufbruch Ende 2011 haben wir auf der Reise durch Afrika und diesen Teil Arabiens weit mehr als 90.000 km zurückgelegt. Wie es aussieht, werden wir die 100.000`er - Marke allemal knacken …

Nach einigen Wochen mit vier Personen und einem Hund in unserem Thunder bringen wir Bettina und Christian in Muscat zum Airport … Dann sind wir beide wieder mit unserem Simba allein.

"Oman fühlt sich an wie richtiger Urlaub…“, sage ich zu Juliana. Eigentlich möchten wir bleiben … Doch es ist an der Zeit, die nächsten Etappen zu planen: Also fahren wir von Muscat entlang der Küste hoch in die Arabischen Emirate, von wo uns im Emirat Sharjah ein Schiff nach Bandar Abbas im Iran bringen soll.

Platz auf dem Schiff ist vorhanden, finden wir heraus. Rund 1000 US $ soll die kurze Fahrt kosten, ein stattlicher Preis.

Anschließend soll unsere Weiterreise durch den Iran, vielleicht sogar Armenien und Georgien, danach durch die Türkei erfolgen. Und schon stünden wir an den Toren Europas …

Der nächste post erfolgt in einigen Tagen …

 

<  Text & Copyright Dieter Kreutzkamp >

 

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